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	<title>Bärbel Kerber - Autorin &#124; Journalistin</title>
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		<title>Neue Ämter und moderne männliche Rollenvorbilder</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 11:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bärbel Kerber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt neue Bezeichnungen, an die sollten wir uns gewöhnen: Männerbeauftragter, Väterbeauftragter, männlicher Gleichstellungsbeauftragter, Kita-Genderbeauftragter. Letzterer soll für den Beruf des Erziehers werben &#8211; ganz im Sinne von Kristina Schröder, die &#8220;MEHR Männer in Kitas&#8221; wünscht. Denn der männliche Erzieher &#8220;lebt das Rollenbild vor, das einige Kinder eben nicht von zu Hause kennen&#8221;. Welches Ziel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerbel-kerber.de/wp-content/uploads/erzieherin-1963.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1022" title="erzieherin-1963" src="http://www.baerbel-kerber.de/wp-content/uploads/erzieherin-1963-291x300.jpg" alt="" width="291" height="300" /></a>Es gibt neue Bezeichnungen, an die sollten wir uns gewöhnen: Männerbeauftragter, Väterbeauftragter, männlicher Gleichstellungsbeauftragter, Kita-Genderbeauftragter. Letzterer soll für den Beruf des Erziehers werben &#8211; ganz<a href="http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/gleichstellung,did=150142.html" target="_blank"> im Sinne</a> von Kristina Schröder, die &#8220;MEHR Männer in Kitas&#8221; wünscht. Denn der männliche Erzieher<a href="http://www.freitag.de/alltag/1203-von-mann-zu-mann" target="_blank"> &#8220;lebt das Rollenbild vor, das einige Kinder eben nicht von zu Hause kennen&#8221;</a>. Welches Ziel aber Männerbeauftragte verfolgen sollen, ist weniger klar umrissen &#8211; davon zeugt auch die Vielfalt der Namen (s.o.). Sollen sie sich für Elternzeit und flexiblere Arbeitszeiten von Männern einsetzen (denn auch Väter haben schließlich ein Vereinbarkeitsproblem) oder nur einfach männliche Interessen stärken? Stecken Bemühungen, verkrustete Rollenklischees aufzubrechen dahinter oder eher handfeste Ängste vor Männerdiskriminierung?</p>
<p>Die gesellschaftspolitischen Absichten sind noch etwas unscharf. Das fördert die Grabenkämpfe. Während hier und da bereits Männer Pionierarbeit in bislang weiblich dominierten Berufen leisten sowie Gleichstellungsämter übernehmen, wird andernorts noch <a href="http://www.erzieherin.de/maenner-in-kitas-fortschritt-oder-idealisierung.php" target="_blank">gestritten</a> und forsch abgelehnt: Von Verrat der Frauenbewegung sprechen gar manche. <a href="http://www.freitag.de/alltag/1203-von-mann-zu-mann" target="_blank">&#8220;Wir brauchen keine Männerbeauftragte.&#8221;</a>, tönen andere. Doch ohne emanzipierte, moderne Männer jenseits tradierter Geschlechterrollen kommt die Gleichberechtigung der Frauen nicht weiter voran.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Foto: Richard Peter via <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Fotothek_df_ps_0002497_Bildnisse_-_Portr%C3%A4ts_^_Kinderg%C3%A4rtnerinnen_-_Erzieherinnen.jpg&amp;filetimestamp=20091001133739" target="_blank">wikipedia</a></p>
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		<title>Nix mit rosarot</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 18:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bärbel Kerber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Da wächst eine Generation heran, die sich nichts vormachen lässt. Dieses Mädchen hat es durchschaut: &#8220;They want all the girls to buy princesses&#8221;, beklagt sich Riley in der Spielwarenabteilung eine Kaufhauses. &#8220;They try to trick the girls into buying the pink stuff instead of stuff, boys do want to buy.&#8221; Die echte Empörung einer 6jährigen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da wächst eine Generation heran, die sich nichts vormachen lässt. Dieses Mädchen hat es durchschaut: &#8220;They want all the girls to buy princesses&#8221;, beklagt sich Riley in der Spielwarenabteilung eine Kaufhauses. &#8220;They try to trick the girls into buying the pink stuff instead of stuff, boys do want to buy.&#8221; Die echte Empörung einer 6jährigen. Sie hätte ganz offensichtlich lieber das Jungsspielzeug.</p>
<p><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/-CU040Hqbas?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Zu schön, um wahr zu sein&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 16:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bärbel Kerber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur wir haben genug vom Barbie-Look. Einen weiteren Schritt gegen ausufernde Photoshop-Manipulationen beschreitet die amerikanische Kontrollbehörde &#8220;National Advertising Division&#8221; und kritisiert eine Werbekampagne des Kosmetikherstellers &#8220;CoverGirl&#8221; als irreführend. Die Mascarawerbung mit der Countrysängerin Taylor Swift wurde daraufhin aus dem Verkehr gezogen. Erst vor wenigen Monaten hatte die britische &#8220;Advertising Standards Authority&#8221; aus demselben Grund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur wir haben genug vom Barbie-Look. Einen weiteren Schritt gegen ausufernde Photoshop-Manipulationen beschreitet die amerikanische Kontrollbehörde &#8220;National Advertising Division&#8221; und <a href="http://mediadecoder.blogs.nytimes.com/2011/12/21/covergirl-withdraws-enhanced-taylor-swift-ad/" target="_blank">kritisiert eine Werbekampagne</a> des Kosmetikherstellers &#8220;CoverGirl&#8221; als <a href="http://www.baerbel-kerber.de/wp-content/uploads/barbielook-gesperrtekampagne.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-947" title="barbielook-gesperrtekampagne" src="http://www.baerbel-kerber.de/wp-content/uploads/barbielook-gesperrtekampagne-1024x575.jpg" alt="" width="344" height="193" /></a>irreführend. Die Mascarawerbung mit der Countrysängerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taylor_Swift" target="_blank">Taylor Swift</a> wurde daraufhin aus dem Verkehr gezogen. Erst vor wenigen Monaten hatte die britische &#8220;Advertising Standards Authority&#8221; aus demselben Grund eine Lancôme-Werbung mit Julia Roberts und eine Maybelline-Kampagne mit Christy Turlington <a href="http://mediadecoder.blogs.nytimes.com/2011/07/27/british-authority-bans-two-ads-by-loreal/" target="_blank">angeprangert</a>: Zu stark retuschiert und nachbearbeitet und damit falsche Tatsachen vortäuschend. Auch diese Anzeigen sind von der Bildfläche verschwunden.</p>
<p>Es ist eine ermutigende Entwicklung. Hier werden klare Zeichen gesetzt, dass Grenzen überschritten sind und wir nicht länger dieser <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/digitale-bilder-manipulation-kampf-der-barbiefizierung-1.1249959" target="_blank">&#8220;Barbiefizierung</a>&#8221; zuschauen wollen. Zu glatt, zu symmetrisch, zu porenlos, 100%  faltenfrei, zu makellos &#8211; wie nicht von dieser Welt, so werden vorwiegend Frauen (aber auch Männer) für Anzeigen und Hochglanzmagazine zum unerreichbaren Ideal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Photoshop#Wortbedeutung" target="_blank">gephotoshoppt</a>. Nicht nur, dass hier uns vorgegaukelt wird, mit dem Kauf der Produkte etwas zu werden oder zu verkörpern, das es in Wirklichkeit nicht gibt. Nein, der Trend zu digitaler Bildbearbeitung lässt nicht zuletzt insbesondere junge Menschen zunehmend an ihren eigenen echten Körpern verzweiflen. Weil sie etwas hinterherjagen, das unnatürlich ist.</p>
<p>Es tut sich was.</p>
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		<title>Geschlechtsneutrales Jubeln</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 15:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bärbel Kerber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleines Walstertal /@ wikipedia.de Österreich ist endlich auch Heimat &#8220;Großer Töchter&#8221;. Das Land hat in seiner Bundeshymne &#8220;jetzt das offenkundig männerbündlerische Wort „Bruderchöre“ durch geschlechtsneutrale „Jubelchöre“ ersetzt. Jubeln darf man in einer Hymne schließlich immer. Die Ungerechtigkeit, dass es einzig und allein das „Vaterland“ ist, das bejubelt wird, ist wohl als eine vorerst unabänderliche sprachliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://diestandard.at/1323222907785/Oesterreich-endlich-auch-Heimat-Grosser-Toechter" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://diestandard.at/1323222907785/Oesterreich-endlich-auch-Heimat-Grosser-Toechter" target="_blank"></a></p>
<p><a href="http://diestandard.at/1323222907785/Oesterreich-endlich-auch-Heimat-Grosser-Toechter" target="_blank"> </a></p>
<p><a href="http://diestandard.at/1323222907785/Oesterreich-endlich-auch-Heimat-Grosser-Toechter" target="_blank"></a></p>
<div class="mceTemp"><a href="http://diestandard.at/1323222907785/Oesterreich-endlich-auch-Heimat-Grosser-Toechter" target="_blank"></a>
<dl id="attachment_928" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px;"><a href="http://diestandard.at/1323222907785/Oesterreich-endlich-auch-Heimat-Grosser-Toechter" target="_blank"></a>
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://diestandard.at/1323222907785/Oesterreich-endlich-auch-Heimat-Grosser-Toechter" target="_blank"></a><a href="http://www.baerbel-kerber.de/wp-content/uploads/oesterreich-kleinwalsertal.jpg"><img class="size-medium wp-image-928   " title="oesterreich-kleinwalsertal" src="http://www.baerbel-kerber.de/wp-content/uploads/oesterreich-kleinwalsertal-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Kleines Walstertal /@ wikipedia.de</dd>
</dl>
</div>
<p><a href="http://diestandard.at/1323222907785/Oesterreich-endlich-auch-Heimat-Grosser-Toechter" target="_blank">Österreich ist endlich auch Heimat &#8220;Großer Töchter&#8221;.</a> Das Land hat in seiner Bundeshymne &#8220;jetzt das offenkundig männerbündlerische Wort „Bruderchöre“ durch geschlechtsneutrale „Jubelchöre“ ersetzt. Jubeln darf man in einer Hymne schließlich immer. Die Ungerechtigkeit, dass es einzig und allein das „Vaterland“ ist, das bejubelt wird, ist wohl als eine vorerst unabänderliche sprachliche Tatsache hinzunehmen.&#8221; (nachzulesen u.a. <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geschlechtsneutrale-hymne-jubelt-ihr-toechter-11555349.html" target="_blank">hier</a>)</p>
<p>Um korrekt zu sein: nicht alle jubeln mit. &#8220;Wir singen, was wir wollen,&#8221; lassen die einen unbeirrt verlauten. Andere nennen die Änderung &#8220;Genderklamauk&#8221;. Doch diese Stimmen von <a href="%20http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtspopulismus#.C3.96sterreich:_Freiheitliche_Partei_.C3.96sterreichs_und_B.C3.BCndnis_Zukunft_.C3.96sterreich" target="_blank">Rechtspopulisten</a> wollen wir mal überhören&#8230;</p>
<p>Fakt ist, dass die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Bundeshymne#1994_bis_2010" target="_blank">seit 1994 dauernden</a> Bemühungen und Streitereien endlich ein Ende gefunden und die Österreicher und Österreicherinnen ab 1.Januar 2012 eine geschlechtergerechte Bundeshymne haben.  Von &#8220;Verhunzung&#8221; war die Rede, von &#8220;ästhetischem Gräuel&#8221;  sowie vom unrechtmäßigen &#8220;Eingreifen in ein poetisches Werk&#8221;. Weshalb diese Aufregung? Wem tut das schon weh? So much passion for only  a few words&#8230;. Die Strafe für manchen Abgeordneten, der sich in <a href="http://diestandard.at/1318726410644/Melange-Maennerwitze-im-Hohen-Wirtshaus" target="_blank">vorpubertäre Witze</a> flüchtete, naht unaufhaltsam: &#8220;Es wird eine Genugtuung&#8221;, <a href="http://diestandard.at/1318726410644/Melange-Maennerwitze-im-Hohen-Wirtshaus" target="_blank">sagte</a> Grünen-Frauensprecherin Judith Schwentner, &#8220;wenn die das bald alle singen müssen.&#8221;</p>
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		<title>Watch this: &#8220;Umarme das Mädchen in dir&#8221;</title>
		<link>http://www.baerbel-kerber.de/2011/12/watch-this-umarme-das-madchen-in-dir/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 11:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bärbel Kerber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eve Ensler spricht in einem bewegenden Vortrag von ihren Begegnungen mit Mädchen und Frauen rund um den Globus. Was ihr dabei besonders bewusst wurde, so erzählt sie:  Mädchen würden auf der ganzen Welt darauf gedrillt werden, &#8220;zu gefallen&#8221; und sich dadurch in ihrem Ausdruck zurücknehmen. Wir bringen sie zum Schweigen. Wir bringen sie dazu, sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/mein-weg/eve-ensler-tabubrecherin-aus-leidenschaft-11166228.html" target="_blank">Eve Ensler</a> spricht in einem bewegenden Vortrag von ihren Begegnungen mit Mädchen und Frauen rund um den Globus. Was ihr dabei besonders bewusst wurde, so erzählt sie:  Mädchen würden auf der ganzen Welt darauf gedrillt werden, &#8220;zu gefallen&#8221; und sich dadurch in ihrem Ausdruck zurücknehmen.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.ted.com/talks/lang/de/eve_ensler_embrace_your_inner_girl.html" target="_blank">Wir bringen sie zum Schweigen. Wir bringen sie dazu, sich für ihr Klugsein schuldig zu fühlen. Wir bringen sie dazu, sich zu benehmen, sich zu mäßigen, nicht zu intensiv zu sein. Wir verkaufen sie, töten sie als Embryos. Wir versklaven sie. Wir vergewaltigen sie. Wir sind so daran gewöhnt, Mädchen des Anspruchs zu berauben, Protagonistinnen ihres eigenen Lebens zu sein dass wir sie inzwischen tatsächlich zu Objekten gemacht und sie in Waren verwandelt haben.</a></p></blockquote>
<p>Die Rede ist zudem ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, all das, was an  Verwundbarkeit und Mitgefühl, Emotionalität, Stärke und Weichheit in uns  ist, zu leben anstatt zu unterdrücken. Dabei richtet sich <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Eve_Ensler" target="_blank">Ensler</a> ganz  explizit auch an Männer. <a href="http://www.ted.com/talks/lang/de/eve_ensler_embrace_your_inner_girl.html" target="_blank">Watch it. </a><a href="http://www.ted.com/talks/lang/de/eve_ensler_embrace_your_inner_girl.html"><img class="size-full wp-image-905 alignleft" title="ensler-ted" src="http://www.baerbel-kerber.de/wp-content/uploads/ensler-ted2.jpg" alt="" width="113" height="84" /></a></p>
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		<item>
		<title>off topic &#8211; Zum Tod der Spontanität</title>
		<link>http://www.baerbel-kerber.de/2011/11/off-topic-zum-tod-der-spontanitat/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 12:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bärbel Kerber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben es gründlich verlernt, mit dem Angebot des Moments umzugehen. Alles wird geplant, in Gedanken vorweggenommen, um dann möglichst routiniert abgespult zu werden. Das gilt als Leistung. Und per Handy, Digitalkamera, Facebook und Twitter wird sogleich noch jeder Augenblick dokumentiert. Doch &#8220;wer sein Erleben eintauscht gegen das Anfertigen einer Erzählung, verpasst sie&#8221;. Ein schönes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben es gründlich verlernt, mit dem Angebot des Moments umzugehen. Alles wird geplant, in Gedanken vorweggenommen, um dann möglichst routiniert abgespult zu werden. Das gilt als Leistung. Und per Handy, Digitalkamera, Facebook und Twitter wird sogleich noch jeder Augenblick dokumentiert. Doch</p>
<blockquote><p>&#8220;wer sein Erleben eintauscht gegen das Anfertigen einer Erzählung, verpasst sie&#8221;.</p></blockquote>
<p>Ein schönes Plädoyer für das <em>Erleben</em> des Augenblicks fern von &#8220;digitalen Mätzchen&#8221;, <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/lob-des-augenblicks-verweile-doch-du-kostest-was-11543409.html" target="_blank">hier &gt;&gt;</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.baerbel-kerber.de/wp-content/uploads/photocase646515428629.jpg"><img class="size-medium wp-image-864  aligncenter" title="photocase646515428629" src="http://www.baerbel-kerber.de/wp-content/uploads/photocase646515428629-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Foto by photocase.com</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sehr geehrter Herr Dr. Burda</title>
		<link>http://www.baerbel-kerber.de/2011/11/sehr-geehrter-herr-dr-burda/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bärbel Kerber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bushido, bekannt für  homophobe und frauenfeindliche Texte, wurde am 10.November mit dem &#8220;Bambi für Integration&#8221; ausgezeichnet, was zumindest noch im Vorfeld kurz für Unverständnis und Empörung sorgte. Bei der Preisverleihung selbst aber klatschte das Publikum brav Beifall. Umso wichtiger scheint diese Aktion des Journalistinnenbunds: Ihre Vorsitzende schrieb Hubert Burda nun einen Brief, der noch einmal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerbel-kerber.de/wp-content/uploads/bushido-bambi.burda_.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-851" title="bushido-bambi.burda" src="http://www.baerbel-kerber.de/wp-content/uploads/bushido-bambi.burda_-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bushido_%28Rapper%29" target="_blank">Bushido</a>, bekannt für  homophobe und frauenfeindliche Texte, wurde am 10.November mit dem<a href="http://www.bambi.de/home/Promoter/Bushido-BAMBI-fuer-Integration_mtid_362.html" target="_blank"> &#8220;Bambi für Integration&#8221;</a> ausgezeichnet, was zumindest noch im Vorfeld kurz für Unverständnis und Empörung sorgte. Bei der Preisverleihung selbst aber klatschte das Publikum <a href="http://www.stern.de/kultur/tv/integrationspreis-fuer-bushido-bambi-fuer-den-boesewicht-1749879.html" target="_blank">brav Beifall</a>. Umso wichtiger scheint diese Aktion des <a href="http://www.journalistinnen.de/index.html" target="_blank">Journalistinnenbunds: </a>Ihre Vorsitzende schrieb Hubert Burda nun <a href="http://www.journalistinnen.de/aktuell/pressemitteilungen/JB-PM-18112011-Bambi_an_Bushido.pdf" target="_blank">einen Brief</a>, der noch einmal kurz, knapp und sehr präzise ausdrückt, worin das Problem liegt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die eigentliche Provokation dieser Auszeichnung liegt nicht in der Person des Musikers – sondern in Ihrer Entscheidung, mit der Sie „das respektvolle Miteinander“ (Pressetext-Begründung) in dieser Gesellschaft verhöhnen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Eine Antwort blieb bisher aus.</p>
<p>Lesenswert auch dieser taz-Artikel zum Thema: <a href="http://www.taz.de/!81729/" target="_blank">&#8220;Bambi fürs Geschäftsmodell&#8221;.</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Fotoquelle: Hubert Burda Media</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Was wollt ihr eigentlich?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 12:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bärbel Kerber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Oktober fand das &#8220;Barcamp Frauen&#8221; in Berlin statt.  Spannendes Konzept, interessante Themen, heterogene TeilnehmerInnen. Verpasst. Sehr schade. &#8220;Was wollt ihr eigentlich?&#8221; wurde auf dem &#8220;Barcamp Frauen&#8221; mottogetreu diskutiert. Es gab verschiedenste Lebensentwürfe, Ansichten und immer wieder die Frage: wie schaffe ich das eigentlich &#8211; Beruf und Kind? Als kleiner Trost hier ein schöner Abriß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baerbel-kerber.de/wp-content/uploads/barcamp-frauen-logo.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-837" title="barcamp-frauen-logo" src="http://www.baerbel-kerber.de/wp-content/uploads/barcamp-frauen-logo-300x96.jpg" alt="" width="300" height="96" /></a>Im Oktober fand das <a href="http://barcampfrauen.mixxt.de/" target="_blank">&#8220;Barcamp Frauen&#8221;</a> in Berlin statt.  Spannendes Konzept, interessante Themen, heterogene TeilnehmerInnen. Verpasst. Sehr schade. &#8220;Was wollt ihr eigentlich?&#8221; wurde auf dem &#8220;Barcamp Frauen&#8221; mottogetreu  diskutiert. Es gab verschiedenste Lebensentwürfe, Ansichten und immer  wieder  die Frage: wie schaffe ich das eigentlich &#8211; Beruf und Kind?</p>
<p>Als kleiner Trost hier ein schöner Abriß in diesem Artikel dazu: <a href="http://www.freitag.de/alltag/1141-wir-sind-total-wischiwaschi" target="_blank">&#8220;Wir sind total wischiwaschi.&#8221;</a></p>
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		<title>Streit um ein neues Kinderbuch</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 16:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bärbel Kerber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Maggie goes on a Diet&#8221; (Maggie macht eine Diät) ist ein brandneues Buch, das für die Zielgruppe der 6 &#8211; 12Jährigen gedacht ist. Über die verkehrten Signale, die Medien, Castingshows und Regenbogenpresse heutzutage verstärkt an junge Frauen senden, wurde nicht nur an dieser Stelle schon öfters geschrieben. Dieses Buch ist ein weiterer, trauriger Beweis dafür, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.barnesandnoble.com/w/maggie-goes-on-a-diet-paul-kramer/1101684033" target="_blank">&#8220;Maggie goes on a Diet&#8221;</a> (Maggie macht eine Diät) ist ein brandneues Buch, das für die Zielgruppe der 6 &#8211; 12Jährigen gedacht ist.</p>
<p><a href="http://www.baerbel-kerber.de/wp-content/uploads/maggie-goes-on-diet.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-816" title="maggie-goes-on-diet" src="http://www.baerbel-kerber.de/wp-content/uploads/maggie-goes-on-diet-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Über die verkehrten Signale, die Medien, Castingshows und Regenbogenpresse heutzutage verstärkt an junge Frauen senden, wurde nicht nur an dieser Stelle schon öfters geschrieben. Dieses Buch ist ein weiterer, trauriger Beweis dafür, wie schon im Kindesalter Mädchen eingetrichtert wird, dass Schönheit und ein Traumgewicht die wichtigsten Ziele im bevorstehenden Leben seien. Die Geschichte in dem Buch erzählt von einem Mädchen, das wegen ihres Übergewichts gemobbt wird. Erst als sie gehörig abgenommen hat, ist sie beliebt und glücklich.</p>
<p>Das Buch hat bereits vor Erscheinen in den USA und in Großbritannien kontroverse Reaktionen angestoßen. Der Buchautor, Paul Kramer, versteht die Aufregung nicht ganz: &#8220;My intentions were just to write a story to entice and to have children  feel better about themselves, discover a new way of eating, learn to do  exercise, try to emulate Maggie and learn from Maggie&#8217;s experience,&#8221; <a href="http://abcnews.go.com/Health/maggie-diet-author-paul-kramer-defends-teen-dieting/story?id=14362132#.TrKtMrLwrPQ" target="_blank">verteidigt</a> Kramer seine Absichten.</p>
<p>Übergewicht bei Kindern ist sicher ein ernstzunehmendes Thema. Doch wenn wie hier, die Diät als Allheilmittel aufgezeigt wird, birgt es Gefahren. &#8220;Highlighting imperfections in a boy&#8217;s or girl&#8217;s body does not empower a child to adopt good eating habits,&#8221; <a href="http://abcnews.go.com/Health/maggie-diet-author-paul-kramer-defends-teen-dieting/story?id=14362132#.TrKocrLwrPQ" target="_blank">sagt Joanne Ikeda</a>, eine Ernährungsexpertin, zu dem Buch. &#8220;Body dissatisfaction is a major risk for eating disorders in children all the way up through adulthood.&#8221;</p>
<p>Am Ende geht es auch um die Frage: Wie früh wollen wir Kinder ungeschützt unseren heutigen Schönheitsidealen aussetzen?</p>
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		<title>Ungeliebte Quote</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 10:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bärbel Kerber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessant, was Technik-Studentinnen über die Quote denken: &#8220;73 Prozent denken, dass eine gesetzliche Quote die Stellung der Frau im technischen Beruf negativ beeinflussen könnte“. Dies ergab eine Befragung von 200 Studentinnen an acht technischen Fachhochschulen und vier Technischen Universitäten in  Österreich. Anscheinend machen sie sich Sorgen, man würde bei einer gesetzlichen Quote an ihrer Qualifikation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant, was Technik-Studentinnen über die Quote denken:</p>
<blockquote><p>&#8220;73 Prozent denken, dass eine gesetzliche Quote die Stellung der Frau im technischen Beruf negativ beeinflussen könnte“.</p></blockquote>
<p>Dies ergab eine <a href="http://www.ivm.at/presse/pm2011/pa-frauen-in-der-technik.html" target="_blank">Befragung</a> von 200 Studentinnen an acht technischen Fachhochschulen und vier Technischen Universitäten in  Österreich. Anscheinend machen sie sich Sorgen, man würde bei einer gesetzlichen Quote an ihrer Qualifikation zweifeln.</p>
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