Allgemein

“I don’t need to be rescued”

10. Dezember 2013

Endlich mal eine Prinzessin, die nicht gerettet werden will und genug hat von ihrem langweiligen Leben im Schloßturm.

“No more acting shy, no more standing by…” wunderbar, weiter so! :-)

 

 

Körpermanipulation

4. November 2013

Per Photoshop zum Barbielook

 

 

Das Video wurde 2011 von GlobalDemocracy.com ins Netz gestellt wurde, um auf die um sich greifende Verwendung von digitaler Bildbearbeitung in den Medien hinzuweisen und Stimmen für eine Kennzeichnungspflicht künstlich geschönter Bilder zu sammeln. Nun ist das Video wieder aufgetaucht. Und hat von seiner Brisanz und Wirkung nichts verloren.

 

Die Unzufriedenheit wächst

4. September 2013

Eine druckfrische Allensbach-Umfrage ergab: Zwei von drei deutschen Frauen sind vom Stand der Emanzipation enttäuscht. Nur 36 Prozent betrachten die Gleichberechtigung als verwirklicht. Dass viele Männer diese Meinung nicht teilen, überrascht nicht. Doch die magere Bilanz beweist: Da bleibt noch viel zu tun.

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Die Umfrage im Auftrag der EMMA, hier:

Wie (un)möglich ist Barbies Körper?

9. Juli 2013

Rehabs.com – ein Info- und Suchportal für Suchtkliniken in den USA – hat diese Infografik gestaltet, die zeigen soll, wie unrealistisch Figur und Maße der beliebten Puppe sind, mit denen wir als Kinder spielten.

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Natürlich hat nicht alleine die Barbie-Puppe Schuld am heutigen Diätwahn. Doch sie ist ein Puzzlestein des weit verbreiteten verzerrten Körperbilds, das insbesondere Frauen und Mädchen dazu veranlasst, weniger zu essen als ihnen gut tut. Rehabs.com hat auch eine Reihe schockierender Daten und Fakten dazu zusammengestellt. Nur ein Beispiel.:

“Four out of five 10-year-olds say that they’re afraid of being fat. 42% of girls in first through third grade wish they were thinner. And, half of girls aged 9 or 10 claim that they feel better about themselves when they’re dieting.

Jungs mit verstaubter Denke

1. Juli 2013

Dass die ältere Generation noch ein wenig an antiquierten Klischees hängt, wonach die Frau idealerweise zuhause die Kinder hüten soll – weil sie es doch, so die überholte Meinung, viel besser könne mit den Kleinen und dem Putzen usw. -  und dass muetterlichkeitauch sie natürlich dafür beruflich zurückstecken müsse, – geschenkt! Das ahnten wir. Doch hiermit haben sicher nicht viele gerechnet. Heutige Jungs denken immer noch so.

Überrascht? Nein, nicht solange es so etwas “Frauenbratwürste” und “Männerbratwürste” in deutschen Kühlregalen gibt und naiv die alten Machorollenbilder bedient. (Mahlzeit!) Wenn diese alten Rollenbilder von Wirtschaft, Werbung und Öffentlichkeit weiter so munter eingespannt und am Leben erhalten werden, wird sich wohl nicht viel tun.
Vielleicht hilft ja ein wenig Gendertrainng?

 

……….

Foto via photocase.com

Zurückgepfiffen

17. April 2013

Eigentlich hätte es eine Mehrheit gegeben. Bei derAbstimmung im Bundestag zur Frauenquote.

Knapp vier Jahre ist nichts passiert in der Frauenpolitik (außer dem Betreuungsgeld, das sowieso keine(r) will). Die Regierungskoalition hat die Bedeutung des Themas für moderne, berufstätige Frauen völlig falsch eingeschätzt – nämlich als Nichtigkeit eingestuft und  droht  “den Kontakt zu ihrem eigenen Klientel zu verlieren “. Es gab noch ein wenig Bimmel-bundestagHoffnung, die auf den Schultern ein paar weniger “aufmüpfiger Frauen” in den Unionsreihen ruhte. Fast sah es so aus, als ob mit ihren Stimmen der Oppositionsantrag für eine gesetzliche Frauenquote durchkommen könne. Doch aus der Revolution wird jetzt wohl nichts. Spannend bleibt es dennoch, was am 17.04. passieren wird.

Während in der CDU “die Quotenfrauen den Aufstand abblasen”, geben sich wenigstens ein paar der FDP-Frauen noch kämpferisch: “Ich finde es falsch, das Thema Frauenquote so zu emotionalisieren. Bei der Debatte hat man ja den Eindruck, die Männer bekämen Berufsverbot. Die Relationen gehen verloren. Die Frauenquote in Aufsichtsräten gilt für eine überschaubare Anzahl von Personen – 750 bis 800 Unternehmen in ganz Deutschland. Daran macht sich doch nicht der Fortbestand der Koalition fest,” so Koch-Mehrin, die sich wünscht, “dass es liberale Frauen gibt, die für den Antrag stimmen”.

Und wegen eines solch kleinen Schrittchens gibt es nun ernsthaft “Empörung”?

Der stellvertretende Zeit-Online-Chefredaktuer erzählt sehr aufschlußreich davon, warum gerade er als Mann die Frauenquote für richtig und wichtig hält: “Wo Frauen in wirksamer Anzahl aufrücken, dort lassen sich neue Rollenbilder etablieren. Und darauf warten vor allem viele junge Männer schon lange, die nicht mehr das überkommene Rollenbild ihrer Väter leben wollen.”

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Foto via wikipedia.de

Women and Science?! OMG!

11. April 2013

Wir schreiben das Jahr 2013. Eine junge Britin betreibt die sehr beliebte Facebookseite “I fucking love sciene”, auf der sie Außergewöhnliches, Unterhaltsames und Skurriles aus den Naturwissenschaften postet. Obwohl sie nie ein Geheimnis aus ihrem Geschlecht gemacht hatte, dachten viele offensichtlich, ein Mann stecke dahinter. Als sie mehr zufällig ihren Klarnamen im Zusammenhang mit ihrem Twitteraccount preisgab, erzeugt das ein Erdbeben. Viele ihrer 4.000.000 Followers überschlugen sich angesichts der Tatsache, dass sie eine Frau ist. Es regnete sexistische Bemerkungen, Frauenklischees und eine Menge Erstaunen. Viele Medien berichteten darüber. Und nicht nur Elise fragt sich nun: “Warum ist es auch heute noch bemerkenswert und überraschend, dass eine Frau humorvoll und kompetent über Wissenschaft schreibt?”

Vorurteile, Rollenbilder – nix begriffen?

18. März 2013

Das geht gar nicht. Das sah  – nach massivem Shitstorm entrüsteter Frauen – dann am Ende doch auch der Otto-Versand ein und nahm das Mädchen-T-Shirt aus dem Programm.

Mädchen, die Kartoffeln schälen…

19. Februar 2013

Warum Bildung für Mädchen wichtig ist. Schönes Lehrstück fürs Leben.

Merkels Frauenbonus

9. Januar 2013

Beinahe wäre es durch den Rummel um seinen Sparkassengehaltsvergleich untergegangen. Peer Steinbrück entlarvte sich selbst und zeigte, wie er über weiblichen Erfolg denkt. “Angela Merkel ist beliebt, weil sie einen Frauenbonus hat”, bemerkte er so nebenbei in einem Interview. Die Kommentare darauf ließen nicht auf sich warten.”Dieses Gerede hat zum Ziel, weiblichen Erfolg zu relativieren”, lauteten noch die harmloseren Reaktionen.

Deutlich schärfer formulierte es der Journalist und Herausgeber der linken Wochenzeitung “Freitag”, Jakob Augstein, in seiner Analyse: “Warum wirkt Angela Merkel so vielen ihrer männlichen Polit-Kollegen derart überlegen? Weil sie es ist.”…und legt gleich nochmal eine Spitze in Richtung Steinbrück nach: “Nur in der Politik hat eine Frau vergleichsweise faire Chancen, eine Karriere zu machen, die ihren Fähigkeiten entspricht. Man muss befürchten, dass für manche Männer, die sich in der Politik tummeln, das Umgekehrte gilt.”

Wen wundert es da, dass die Umfragewerte der SPD drastisch sinken. Steinbrück redet sich um Kopf und Kanzleramt.

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Bild by photocase.com

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