Allgemein

Bonus für die Ehefrau?

19. Mai 2015

dollarscheineDas mag man nicht wirklich glauben.

Die Anthropologin Wednesday Martin berichtet in der New York Times davon, wie in manchen reichen New Yorker Familien die schicken Hausmuttis –  sogenannte “Glamorous-stay-at-home-moms”  – am Jahresende einen Bonus von ihrem Ehemann bezahlt bekommen. Natürlich nur, sofern sie die Erwartungen erfüllt haben, soll heißen: wenn sie den Haushalt gut geführt haben und die Kinder guten Noten vorweisen konnten.

Das läßt einen erschaudern – und manchen auch zweifeln.
——————
Bildnachweis: “Pictures of Money” via flickr

Starke Wirkung: “This Girl Can”

25. März 2015

Die Oberschenkel schwabbeln? Man schwitzt wie “ein Schwein”? Und das ist entweder nicht schön oder “nicht weiblich” genug? Die Befangenheit bei Frauen, die sie dazu bringt, sich sportliche Betätigung zu versagen, weil sie sich dem Spott anderer ausgesetzt fühlen, ist größer als vielen bewußt ist. Hier kommt ein viraler Aufruf dazu, möglichst viele der Hemmungen hinter sich zu lassen, die Frauen allzu häufig davon abhalten, etwas zu tun, das ihnen eigentlich viel Spaß macht:

 

Unterlegt mit markanten und selbstbewußten Sprüchen wie “I kick balls, deal with it” oder “I jiggle, therefore I am” ist das Video ein toller Ego-Booster für Frauen. Die englische Organisation “Sport England” hat sich den 30-Sekunden-Spot ausgedacht und hat damit großen Erfolg. Eine großartige Kampagne, die hoffentlich auch in Deutschland möglichst viele Frauen und Mädchen erreicht.

P.S.: Mindestens so sehenswert ist das dazugehörige “Behind the Scenes”-Video – hier>>

“Was ist so bedrohlich an einer freien Frau?…”

11. März 2015

…fragte Sibel Kekilli bei einem Symposium des Bundespräsidenten und TERRE DES FEMMES zum Thema „Gemeinsam gegen Gewalt an Mädchen und Frauen“ in Schloß Bellevue. Hier kann man ihre bewegende Rede erleben:

 

 

Mindestens so sehenswert ist auch die neue Kampagne “Schaust du hin” von TERRE DES FEMMES.

“Why I Dance” – Pole Dancing in anderem Licht

3. März 2015

In “Why I Dance”  zeigen 16 Frauen, weshalb das Tanzen an der Stange für sie ein Akt ist, zu sich selbst zu finden. Mutig präsentieren sie sich dabei authentisch, stark und verletzlich zugleich. Dieser Film hat meine Sichtweise auf Pole Dancing völlig verändert.

 

 

 

 

 

#AskHerMore

24. Februar 2015

AskHerMore3

 

“Frag sie mehr als nur nach ihrem Kleid.” Eine berechtigte, eigentlich längst überfällige Aufforderung, die pünktlich zur Osacarnacht die Runde machte. Reese Witherspoon (und viele andere Schauspielerinnen) haben es gehörig satt, als Frau auf dem roten Teppich die immer gleichen Fragen beantworten zu müssen: Sie fordern gemeinsam mit der Kampagne #AskHerMore endlich intelligentere Fragen als jene nach ihrem Aussehen und dem, was sie gerade tragen.

 

askhermore1

 

“50 Shades of Grey” und das Schlampenargument

19. Februar 2015

Shades of GreyGeheimes Verlangen von E L James

Nach dem Buch (bzw. Büchern) nun der Film: Und alle Welt rätselt, wieso ausgerechnet ein Sadomaso-Plot mit einer unterwürfigen Protagonistin auf solch unglaublich großes Interesse stößt. Tatsächlich sprengt “Fifty Shades of Grey” auch im Kino sämtliche Besucherrekorde.

Die für mich überzeugendste Analyse liefert Susan Vahabzadeh in der Süddeutschen Zeitung vom 12.2.15. Sie nennt als einen Grund, weshalb die Geschichte von “Fifty Shades” gerade für Frauen so reizvoll ist, unter anderem:

 “Es gibt einstweilen keine Gesellschaft, nicht mal im freizügigen Europa und schon gar nicht in den USA, in denen Mädchen nicht doch das Label Schlampe fürchten müssen, wenn sie gern Sex haben – Unterwerfungsfantasien unterlaufen das, weil sie die Verantwortung fürs eigene Handeln ausblenden.”

 

 

 

“Das innere Korsett” – unser Buch ist da!

10. Februar 2015

Endlich. Heute ist Erscheinungstermin und Auslieferungstermin für den Buchhandel. Das heißt, ab 17. Februar spätestens müsste es in den Buchläden ausliegen: Unser Buch, das uns viel Schweiß gekostet hat – aber alle Mühen wert war. Jetzt liegt es an den Leserinnen und Lesern, das zu beurteilen. Ich bin sehr gespannt. Und für jegliche Rückmeldung dankbar.

 

 

buchcover-korsett

 

 

Wir sind viel mehr als “nur schön”

26. Januar 2015

#nichtschön

 

Tolle Idee sowie Umsetzung von Marie Meimberg!

Stark

15. Januar 2015

Die 44jährige Rekha Malhotra mixt als DJ seit 17 Jahren indische Banghra-Musik mit Hip-Hop- und Techno-Elementen – und hat dies erfolgreich als After-Work-Vergnügen in New York City etabliert.

Der “Guardian” schreibt:

The entrepreneur and immigrant is a woman in her 40s in a business that favors young men, but she shrugs it off: ‘Anything with power, guys are there first’

 

Watch this – das macht Laune:

 

Wenn Top-Managerinnen aufgeben

23. Dezember 2014

Es kam im Jahr 2014 zu einem seltsamen Verschwinden von Frauen aus den Vorstandsetagen. Die ZEIT liefert eine erhellende Analyse zu den dahinter liegenden Mechanismen. Diese sollte eigentlich Pflichtlektüre in allen Chefetagen werden.

businessfrau-flughafenHier etwas verkürzt: Für Managementpositionen gibt es in den eigenen Reihen zu wenig weiblichen Nachwuchs, deshalb müssen Frauen hierfür oft von außen ins Unternehmen geholt werden. Zwangsläufig werden diese dadurch zu “einsamen Kämpferinnen” – die meist auch noch konfliktträchtigen Stellenabbau betreiben müssen, da sie oft das Personalressort zugetragen bekommen. Und weil das Gerede um die Frauenquote viele Herren inzwischen nerve, komme ihnen das Scheitern der prominenten Damen ganz recht, erzählt Thomas Sattelberger der ZEIT – es diene dann “einigen Chefs nun als Beweis dafür, dass die Quote Quatsch ist.”

Wir haben wohl noch einen weiten Weg zu gehen.

—————–

Foto @ seekme

Nächste Einträge »