A chinese lion statue

Gedrucktes hat mich schon immer fasziniert. Weswegen ich wurde, was ich bin. Journalistin. Der Geruch von Zeitschriften, das Geraschel einer Tageszeitung und die Lust und Vorfreude beim Umblättern von Buchseiten - all das sind Zutaten eines Mediums, das in bits und bytes nie adäquaten Ersatz finden kann. Trotzdem bin ich im Internet gelandet.

Frauen sind vielschichtiger und anspruchsvoller als das die üblichen Frauenmagazine glauben machen wollen. Deshalb betreibe ich (mit tatkräftiger Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen) im Web „MissTilly.de“ - ein unabhängiges Magazin für Frauen, deren Gedanken um mehr kreisen als nur Figurprobleme, die neue It-Bag und Beziehungsstress. Wir machen das nicht für Ruhm und Ehre, sondern vor allem aus Überzeugung und Begeisterung.

Und da die Themen Frauenpolitik, Gleichstellung, Emanzipation, Vereinbarkeit, Familie und weibliche Rollenbilder nicht nur auf "MissTilly.de" gefragt sind, schreibe ich Artikel hierzu auch für andere (Print-) Medien sowie Sachbücher.

Vielleicht kommt man auf diese Themen zwangsläufig, wenn man vier Kinder hat (und davon drei Töchter sind). Vielleicht ist es aber auch einfach nur Resultat eines hartnäckigen Idealismus' und Optimismus'.

Es gibt so viele gut gemachte Onlinemagazine im Netz - völlig umsonst für den Leser und die Leserin. Doch ob Onlinejournalismus (als Qualitätsjournalismus) eine echte Chance hat, ist offen. Und ob man damit jemals wirklich Geld verdienen kann, ebenso. Aber wir bleiben dran. Denn: „Ich glaube in der Tat, dass es der Job von Journalisten ist, die Wirklichkeit nicht als notwendig zu betrachten, sondern als veränderbar“, sagte Jakob Augstein im MediumMagazin Nr. 4/5 2010. Genau das finde ich auch.

Ihre Bärbel Kerber

Wir sind viel mehr als “nur schön”

26. Januar 2015

#nichtschön

 

Tolle Idee sowie Umsetzung von Marie Meimberg!

Stark

15. Januar 2015

Die 44jährige Rekha Malhotra mixt als DJ seit 17 Jahren indische Banghra-Musik mit Hip-Hop- und Techno-Elementen – und hat dies erfolgreich als After-Work-Vergnügen in New York City etabliert.

Der “Guardian” schreibt:

The entrepreneur and immigrant is a woman in her 40s in a business that favors young men, but she shrugs it off: ‘Anything with power, guys are there first’

 

Watch this – das macht Laune:

 

Wenn Top-Managerinnen aufgeben

23. Dezember 2014

Es kam im Jahr 2014 zu einem seltsamen Verschwinden von Frauen aus den Vorstandsetagen. Die ZEIT liefert eine erhellende Analyse zu den dahinter liegenden Mechanismen. Diese sollte eigentlich Pflichtlektüre in allen Chefetagen werden.

businessfrau-flughafenHier etwas verkürzt: Für Managementpositionen gibt es in den eigenen Reihen zu wenig weiblichen Nachwuchs, deshalb müssen Frauen hierfür oft von außen ins Unternehmen geholt werden. Zwangsläufig werden diese dadurch zu “einsamen Kämpferinnen” – die meist auch noch konfliktträchtigen Stellenabbau betreiben müssen, da sie oft das Personalressort zugetragen bekommen. Und weil das Gerede um die Frauenquote viele Herren inzwischen nerve, komme ihnen das Scheitern der prominenten Damen ganz recht, erzählt Thomas Sattelberger der ZEIT – es diene dann “einigen Chefs nun als Beweis dafür, dass die Quote Quatsch ist.”

Wir haben wohl noch einen weiten Weg zu gehen.

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Foto @ seekme

Men only?

2. Dezember 2014

Wacker_Jungmeister_Rasiermesser_mit_Pinsel_und_Schale

 

Warum nicht? “Barbershop” nennt sich die Konferenz der UN zum Thema Gleichberechtigung, die im kommenden Januar in Island stattfinden wird – und Frauen keinen Zutritt gewährt. Männer sollen hier ganz unter sich (wie in einem “Barbershop”) über Politik und Frauen sprechen können: Eine neue und gute Idee im Zuge der “He for She”-Kampagne der UN. Weil sie Männern einen Rahmen bietet, über ihre eigene Rolle und ihren Beitrag zur Gleichberechtigung zu diskutieren.

 

 

Foto: Frank Schulenburg via wikipedia.com

Yesss!

12. November 2014

“This is Parenting”. Großartige, lustige sowie herzerwärmende Fotos von modernen Vätern. Hier gibt es mehr davon: Pick your favorite!

 

thisisparenting

Silvermans Humor – wenn Männner mehr verdienen…

4. November 2014

Sarah Silverman, eine in den USA weitbekannte Komikerin, hat wieder ein Video in der für sie berühmt-berüchtigten Art und Weise gedreht. Dieses Mal nimmt sie mit ihrem Brachialhumor das Thema Geschlechter-Lohnlücke ins Visier: Weil sie keine “Vaginasteuer” mehr bezahlen möchte, geht sie in dem Film für eine Geschlechtsumwandlung zu einer Chirurgin.

 

Das provokative Video ist eine gelungene Vermengung von Satire und harten Fakten zum Lohn-Gap, das einfach zündet und das Equal-Pay-Problem plastisch auf den Punkt bringt. Allerdings brachte es Silverman auch Kritik von Seiten der Transgender-Community ein.

Das Video ist Teil einer Non-Profit-Kampagne, die Geld sammelt, um gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz zu kämpfen.

 

Finding your own voice

10. Oktober 2014

Sheryl Sandberg (“Lean in”) erzählt bestechend klar und knapp im TED-Talk, warum Frauen es häufig an Selbstvertrauen mangelt: “The world tells us we’re not equal.”

 

 

Mutig

4. Oktober 2014

“Bare Reality” ist ein Fotoprojekt, das Frauen auf ungewöhnliche Weise dazu ermutigt, ihre eigenen Brüste anzunehmen – so wie sie sind, und unabhängig von jedem Schönheitsideal. Laura Dodsworth befragte und fotografierte 100 Frauen, die ihre persönlichen Geschichten erzählen. Berührend.barereality

Frauen in Hollywood

1. September 2014

Zoe_Saldana_Cannes_2013

Zoë Saldaña spielt in der Comic-Adaption „Guardians of the Galaxy” mit, die neu in den Kinos läuft. Und sie kämpft dafür, als Frau mehr als nur Hintergrunddekoration sein zu können :

Ich habe dem Regisseur gesagt: Sei dieser eine Regisseur, der im Universum der Marvel-Comic-Verfilmungen eine echte Heldin zeigt, die nicht nur schmückendes Beiwerk ist. Sonst ist mir mein Sommer zu schade, um diese Rolle zu spielen. …

Ich bin sechsunddreißig Jahre alt und stehe seit siebzehn Jahren vor der Kamera. Mein Bedarf an Situationen, in denen ich mich absolut bedeutungslos gefühlt habe, ist gedeckt.”

Mehr davon im Interview mit der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”

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Bildnachweis: Georges Biard via wikipedia.org

“I don’t need to be rescued”

10. Dezember 2013

Endlich mal eine Prinzessin, die nicht gerettet werden will und genug hat von ihrem langweiligen Leben im Schloßturm.

“No more acting shy, no more standing by…” wunderbar, weiter so! :-)

 

 

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